Future Events

May 4 2018
LEBENSWERT ARBEIT



Die Rauminstallation von Paul Schumacher (L) und Laas Köhler (D) wurde im Rahmen der Ausstellung "Lebenswert Arbeit" realisiert, die vom 4. Mai bis zum 8. Oktober 2018 lief. Bis auf weiteres bleibt sie jedoch auch nach dieser temporären Ausstellung zugänglich, dies während den normalen Öffnungszeiten des Museums. Derzeit wird verhandelt ob das Kunstwerk Teil der permanenten Ausstellung werden soll.

Die beiden Künstler bieten eine künstlerische Umsetzung des Arbeitszimmers von Pater Oswald von Nell-Breuning SJ, des (wie Karl Marx) in Trier geborenen katholischen Sozialwissenschaftlers. Den passenden Klangteppich zu der Installation liefert der Musiker und Sounddesigner Marc Clement (L)

Dieses Werk steht für den Entwurf einer Gesellschaftsordnung, die Arbeit als „Lebens-Wert“ und damit umfassend als humanen und weniger als ökonomischen Wert zu verstehen sucht.
type
Museum Am Dom, Trier (D)
type
04.05 2018
31.12 2018
people
Melting Pol
Laas Köhler
Marc Clement

November 18 2018
FIAT LUX @ ODO SONORITAS



FIAT LUX - Jesus Loves Clubbing ? ist eine Licht-Installation in dem alten Glockenturm von Stolzemburg anlässlich zum 5. Ausgabe vom Festival "Odo Sonoritas" von dem Künstler Paul Schumacher aka Melting Pol. Sie ist noch bis zum 6. Januar 2019 täglich ab Einbruch der Dunkelheit zu besichtigen.
Die Installation könnte als Wegweiser auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela betrachtet werden, der an der Sankt Odo Kirche vorbei Richtung Vianden führt. Der alte Glockenturm wird so zu einer Art Leuchtturm.
Eine weitere Bedeutung bekommt das Werk durch das Zusammenspiel des Lichtes mit der Spiegelkugel in dem Raum. Es wirft die Frage auf: Auf welchen Wegen würde Jesus in der heutigen Zeit gehen ? Daher der Untertitel des Werkes Jesus loves clubbing ?
NB : Die Discokugel hatte ihren Ursprung in den 1920er Jahren und wurde später in den 1970er Jahren in Discotheken als Lichteffekt auf der Tanzfläche eingesetzt.

Stolzemburg, ein kleines romantisches Dorf im Ourtal, feierte am 18. November 2014 zum ersten Mal das Fest des heiligen Odo.

Der heilige Odo (878 ‐ 942) war der zweite Abt im Kloster von Cluny und ist der Schutzpatron der Musiker, so wie der Kirche aus Stolzemburg. Der Benediktinermönch komponierte antiphonale Gesänge, bspw. um den heiligen Martin zu ehren und veröffentlichte außerdem noch einige musiktheoretische Schriften.

Gregorianischer Gesang und zeitgenössische elektronische Musik oder freie Improvisation, passt das zusammen?

Das Odo-Konzept lautet: Altes bewahren und Neues erschaffen. Ein musikalischer Dialog soll entstehen, wobei Neugierde, Wissen und Freude sich miteinander vermischen. Beide Musikstile enthalten mystisch, bizarre aber auch wohlklingende und harmonische Klänge und liefern möglicherweise neue musikalische Erlebnisse.

Eine musikalische Brücke wird gebaut, wo alte und neue Musik in einer Kirche wahrgenommen werden kann.ODO SONORITAS, das alljährliche kleine Musikfestival organisiert zum Sankt Odo Tag am 18. November in der Sankt Odo Kirche von Stolzemburg (L)


MUSIKALISCHES PROGRAMM ODO SONORITAS 2018 :

GREGORIANIK mit "Laetamini" (B)
- Katelijne Van Laethem
- Mieke Wouters
- Marijke Porta
- Greet Van Barel

ZEITGENÖSSISCHE MUSIK mit "United Instruments of Lucilin" (L)
- André Pons-Valdès (violin)
- Danielle Hennicot (viola)
- Jean-Philippe Martignoni
- Guy Frisch (percussion)
- Pascal Meyer (piano)
type
Stolzembourg (L)
type
18.11 - 06.01 2019
people
Installation : Melting Pol